Seit der Einführung des veränderten News-Feeds vor einem Monat scheinen größere Seiten von Facebook bevorzugt zu werden. Darauf deuten zumindest kürzlich veröffentlichte Daten hin.

Foto: Flickr.com | Hikingartist Weiterlesen
Seit der Einführung des veränderten News-Feeds vor einem Monat scheinen größere Seiten von Facebook bevorzugt zu werden. Darauf deuten zumindest kürzlich veröffentlichte Daten hin.

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Facebook macht einen massiven Vorstoß in Richtung Google Plus und Twitter.
Facebook teilte gerade mit, demnächst eine neue Funktion einzuführen, genannt “Abonnieren”. Was zunächst wie eine gewöhnliche und in letzter Zeit fast tägliche Neuerung der Facebook-Funktionalität klingt, ist doch eine kleine Revolution.
Die “Abonnieren”-Funktion macht aus Facebook ein asymmetrisches soziales Netzwerk, vergleichbar mit Twitter und Google Plus. Es ist also keine “Freundschaft” in beidseitigem Einvernehmen mehr erforderlich, um über die neuesten Meldungen eines Facebook-Nutzers informiert zu werden. Promis, Blogger, Künstler usw., die bislang keine Facebook-Seite, sondern lediglich einen persönlichen Auftritt hatten, können sich nun mehr Gehör verschaffen. Andererseits haben Ihre potenziellen Leser die Möglichkeit, Ihre als öffentlich markierten Mitteilungen zu abonnieren. Und das ohne auf die, doch private, Ebene gegenseitiger Facebook-Freundschaft zu gehen. Gleichzeitig stellt die Neueinführung eine Filterfunktion dar.
Wählen Sie aus, was Sie sehen wollen
Mit dem Abonnieren-Knopf haben Sie in Zukunft die Möglichkeit genau zu entscheiden, wie viel Sie von Ihrem Freund oder der Facebook-Seite im Neuigkeiten-Feld sehen wollen. Es wird folgende Auswahlmöglichkeiten geben:
Außerdem besteht nun die Möglichkeit, den Mitteilungstyp festzulegen. So kann man Bilder, Videos, Profiländerungen oder Spielemitteilungen ein- oder ausschließen.
Abonnements der eigenen Seite müssen zunächst freigeschaltet werden. Mehr Infos bietet Facebook auf seiner gerade veröffentlichten Abonnement-Seite.
Die Beiträge der meisten Facebook-Seiten erreichen weniger als 8% ihrer Fans. Im Folgenden möchte ich erklären, woran das liegt und was man dagegen tun kann.
Die Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Facebook-Nutzer und der tatsächlichen Funktionsweise des sozialen Netzwerkes ist recht groß.
Die übliche Annahme ist, beispielsweise, dass einmal hinzugefügte Freunde die eigenen neuen Beiträge – Fotos, Videos – immerfort sehen und die mühevoll gewonnenen Fans leicht “lebenslänglich” mit Inhalten versorgt werden können. Das stimmt leider nur bedingt. Grund dafür ist die Zweiteilung des News Feed (Neuigkeiten-Feld) und ein spezieller Algorithmus – EdgeRank, der eine Filterfunktion übernimmt.
So genannte Soziale Medien (Social Media – SM), wie Facebook, Twitter und YouTube sind ein fester Bestandteil des Alltags geworden. Sie gewinnen nicht nur im Privat- sondern auch im Wirtschaftsleben Tag für Tag an Bedeutung. Auch die Weinbranche bedient sich zunehmend dieser Kommunikationskanäle. Immer mehr Winzer, Sommeliers, Weinliebhaber, Journalisten und Händler greifen zum Web 2.0, um Teil der Community zu werden und mit ihr zu interagieren. Besondere Bekanntheit errangen in den letzten Jahren die Blogs einiger Winzer wie Dirk Würtz und Thomas Lippert. Im Wikio-Ranking erreichen Dirks Beiträge die Plätze eins und zwei in den Kategorien „Wein” und „Genuss”. Auch Facebook wird von einigen Unternehmen der Weinbranche bereits sehr erfolgreich genutzt. Über 340 „Fans” werden über den Facebook-Auftritt des Rheingauer Weinguts Balthasar Ress regelmäßig mit frischen Informationen zum Alltag und den Hintergründen des Betriebes versorgt.
Glaubt man den Statistiken, so entstehen pro Sekunde zwei neue Blogs. Um die Geburtenrate nicht sinken zu lassen, stoße ich nun mit “Taits & Wines” dazu. Hier werde ich in Zukunft zu meinen Leibthemen schreiben – Wein, Social Media und Marketing. In dieser Reihenfolge. Oder in einer anderen.